Rezensionen, Romane

Die Glücksagentur – Lorraine Fouchet

Juliette lebt mit ihrem 10-jährigen Sohn Aurélien und ihrer 15-jährigen Schwester Alice in Paris. Seit dem Tod ihrer Eltern ist sie auf sich allein gestellt und versucht den Spagat zwischen Karriere und Familie zu meistern.

Eines Tages erhält sie Besuch von ihrer englischen Brieffreundin Sarah, die sie in ihrer Kindheit kennengelernt hat. Sarah teilt ihr mit, dass sie jetzt mit ihrem Mann John in einem Haus im Gers, im Südwesten Frankreichs lebt.

Juliette hat als Kind immer den Sommer bei ihrer Großmutter im Gers verbracht, war aber seit deren Tod nicht mehr dort. Nur widerwillig fährt sie auf Einladung von Sarah an den Ort ihrer Kindheit zurück.  

Im Gers angekommen muss Juliette feststellen, dass es ihr dort besser gefällt als anfangs gedacht. Als sie ihren Job als Journalistin verliert, beschließt sie, im Gers ein Haus zu kaufen und es zu renovieren. Nur wenige Wochen später zieht sie mit ihrem Sohn und ihrer Schwester in den Südwesten des Landes.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beschließt Juliette gemeinsam mit ihrer Freundin Sarah ein Agentur zu eröffnen, die anderen zu ihrem Lebensglück verhelfen soll. Die Skepsis und der Unmut der Dorfbewohner ist groß, denn sie halten nicht viel von der Pariserin, die ihrer Meinung nur unliebsame Ausländer in die geliebte Region bringt.

Durch die Gründung der Agentur lernt Juliette auch die Hilfsbereitschaft und den Zusammenhalt der Dorfbewohner kennen und auch die komplizierte Beziehung zu ihrer kleinen Schwester scheint sich allmählich zu verbessern. Bei all den positiven Lebensveränderungen, bei denen Juliette den Zugereisten und Einheimischen behilflich ist, scheint Juliettes persönliches Glück zu kurz zu kommen. Wird sie im Gers auch ihr eigenes Liebesglück finden?

Fazit

Das Buch hat trotz des schönen Covers meinen Erwartungen nicht entsprochen. Was mich irritiert hat, waren die Geschichten der Glücksuchenden, die zwischen die Handlung um Juliette eingearbeitet wurden. Mich persönlich haben die Vorgeschichten, Probleme und der weitere Werdegang dieser Neben-protagonisten nicht interessiert. Das Ende hat mir auch nicht gefallen, denn ich hätte mir jemand anderen als Juliettes neuen Partner gewünscht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen, ich war jedoch froh, als das Buch zu Ende war.

Bewertung
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